Wie kann man wildes Wissen im Schulsystem integrieren?

Heiko Gärtner will auf seine naturliebende Art und Weise Naturschutz in die Welt bringen. Dabei ist er der Ansicht, dass wir nur eine Generation an Kindern brauchen, die wirklich die Mutter Erde vom tiefsten Herzen aus lieben und schützen will. Ab dieser Zeit hätten wir keine Sorgen mehr, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel, dem Ölcrash, der Hungerkriege (Glaubenskriege) und den Menschenseuchen stehen würden.


 
Wenn jedes Kind die Liebe zur Natur fest im Herzen verankert hätte, dann wäre es Ihnen unmögliche Ihre Mutter die Erde zu verschmutzen oder zu verletzen. Kein Menschenkind könnte ohne Schuldgefühle seine eigene Mutter treten, wenn es liebe im Herzen tragen würde.


 
Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung sind Grundthemen, die uns Menschen in Zukunft im Alltag begleiten werden. In unserer Menschengeschichte als Jäger und Sammler waren wir in jeder Zeit mit unseren Gefühlen und Instinkten mit der umgebenden Schöpfung engstens verbunden. Außerdem sah sich der Naturmensch als Teil vom großen Ganzen an. Im Laufe unseres Kultur- und Zivilisationslebens ist uns Mutter Erde leider fremd geworden. Wir haben sogar zum Teil Angst vor der Wildnis. Was erschreckend dabei ist, dass der Zivilisationsmensch diesen Begriff für die ungezähmte Natur erfinden musste. Den meisten Erdenbürgern ist schon seit langem bewusst, dass wir unsere Naturlebensqualität nur aufrecht erhalten können, wenn wir unsere unnatürlichen Verhaltensweisen drastisch ändern. Wenn wir davon ausgehen, dass der Mensch immer das schützt was er liebt, ist es eine logische Schlussfolgerung an dem Thema Naturliebe anzusetzen. Nur wenn wir wildes Naturwissen im Schulsystem integrieren können, wird die Naturverbundenheit unserer Kinder wieder aufflammen. Diese Veränderungsprozesse können wir nur dann erreichen, wenn wir unser wissenschaftlich aufgebautes Lehrsystem um das Gefühlslernen mit allen Sinnen bereichern. Denn jeder Mensch weiß in seinem Herzen, dass Verbindungen zu Elementen und Lebewesen nur dann auftreten, wenn wir Gefühle zu ihnen aufbauen. Nur durch die Materialisierung des Lebens als Handelsware kann ein Schlachter ohne Gewissensbisse überzüchtete Tiere in reih und Glied töten. Auch unsere Sprache liefert einen klaren Hinweis auf unser wahres Lernsystem, wenn wir sagen, wie verbunden wir uns zu einer Sache fühlen.


 
Allein diese menschliche Ausdrucksweise zeigt, dass wir uns nur mit dem wirklich verbunden fühlen können was im Herzen gefühlt wurde und dadurch schätzen lernte. So ist ein rein wissenschaftlich aufgebautes Schulsystem wahrscheinlich biologisch gesehen korrekt. Nur die gefühlvolle Verbundenheit zur Mutter Erde bleibt bei diesem Lernsystem auf der Strecke. Ein Stück Rinde kann zwar im Klassenzimmer untersucht werden, jedoch kann an diesem sterilen Ort niemals die Kraft, Eleganz und die Lebensnotwendigkeit des Baumes gespürt und gefühlt werden. Aber genau um diese Naturverbindungen geht es, wenn wir wirklich Naturschutz in unseren Herzen fest integrieren wollen. Nur ein Mensch der sich durch all seine Sinne mit der Natur verbunden hat, ist nicht mehr in der Lage sie bewusst zu beschädigen.


 
Heiko Gärtner will durch seine Umfrage und seine verrückte Wildnistour darauf aufmerksam machen, dass ein Umdenken von Nöten ist, wenn wir mit der Natur in Harmonie leben wollen. Stimmen Sie mit JA, wenn sie in einer gesunden Natur leben wollen.

 

 

Wildes Wissen im Klassenzimmer 

 

 
     
 
 
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